Live Concert & Interwiev with the Band Madame Humtata at Antic Teatre BCN

MADAME HUMTATA live @ ARS ELECTRONICA FESTIVAL LINZ 2011

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MADAME HUMTATA "Fat Black Spider"
"Playfully, excentric pop from Austria: Madame Humtata sets up her audiolicious debut between Björk and the Dresden Dolls. Very strong!" (Kurier, 13. 12. 2010)

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MADAME HUMTATA "Fat Black Spider"
"Fat Black Spider - is the name of the new album by Christine Hinterkörner alias Madame Humtata. What can I say - you have to like it. "Avant-Art Pop-Album" is called this piece, and this term it hits pretty good. The first songs are reminiscent of a mix of Parisian Night Life and world of the circus. But it doesn´t go further like this: followed by dark songs, long ecstatic songs, not an easy "meal", nothing that could be so easy run in the backgrund. and nothing that can be summed up easily in words." (Plattenladen, 13.12.2010)

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MADAME HUMTATA "Fat Black Spider"
"It isn`t easy to grasp the music of Christine Hinterkörner alias Madame Humtata. But just because the music isn´t transparent at first glance, have their opposites avant-art pop constructs full conversions and high voltage content. groovy, percussive sounds fit well with a voice of the magic starts as like as Kathe Bush once had. Technically sound, the music is located closer to Björk. This woman has a lot of authenticity and originality. Listen recommendations: "Hunter" and "Addicted" (OÖ.Nachrichten, 11. 12. 2010)

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MADAME HUMTATA - FM4 Radio interview with Mari Lang Soundpark

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MADAME HUMTATA - Mühlviertelblog

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MADAME HUMTATA - ORF Kompositionsstipendium

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THE GAP - Musicmagazin
Madame Humtata - Fat Black Spider
Autor: Gerald C. Stocker

Die oberösterreichische Avant Jazz- und Popsängerin Madame Humtata verfügt über eine schmeichelweiche Stimme, die sich unweigerlich im Gehörgang einnistet.

Dezent eingesetzte Klaviermusik, die weniger eine Melodie vorgibt, sondern vor allem für die notwendigen rhythmischen Akkorde sorgt, sowie jazzige Bass- und Schlagwerk-Arrangements bilden das Grundgerüst für ihren sanft klingenden Avantgarde-Pop. Madame Humtatas skurrile vokale Klangfarbe nimmt hier und da deutliche Anleihen bei Björk, Kate Bush und Soap & Skin. Ausnahmsweise möchte ich an dieser Stelle auch mal auf das Video zum Titelstück hinweisen, das auch optisch den Songs kunstvoll und wohltuend ästhetisch in Szene setzt. Eine österreichische Stimme mit möglicher internationaler Zukunft – einzig am Künstlernamen könnte man noch etwas feilen, gibt er doch so gar nicht wieder, wie fein und weich sich diese Musik anfühlt.

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Crossing Europe - Local Artists - Musikvideos
Jonas Reis
Donnerstag 14. April 2011

Fast alle überzeugen durch ihre Professionalität, erfreulich viele auch durch Originellität und Fantasie. Herausragende Werke waren meines Erachtens die Fat Black Spider von Madame Humtata (im internet/youtube als vorgeschmack nur in der demo-version) - übrigens auch ein großartiger Song!

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MADAME HUMTATA "Fat Black Spider" by MICA
Do, 03.03.2011 - 16:42
Pop/Rock/Elektronik
Artikel/Berichte
frauen/musik

Das Spannende und Schöne an der Musik ist ja, dass man immer wieder auf ganz wundervolle Weise überrascht werden kann. Für einen solchen positiven Aha-Effekt sorgte Ende des vergangenen Jahres Christine Hinterkörner alias Madame Humtata mit ihrem Debütalbum „Fat Black Spider“ (Monkey Music). Wie aus dem nichts auf der Bildfläche der heimischen Musikszene erschienenen, lieferte die vielschichtige Künstlerin ein wunderbares Stück Musik ab, dass durchaus Potential zu mehr hat. Höchst eigenständiger, vielschichtiger, in die Tiefe gehender und auf höchstem künstlerischem Niveau angesiedelter Avantgarde-Pop.

Beim Durchhören der Songs des Debütalbums wird man niemals wirklich das Gefühl los, dass die 1974 geborene Christina Hinterkörner, zumindest in der Rolle Madame Humtata, etwas Geheimnisvolles umgibt. Der Musik ist etwas nicht Fassbares, etwas Undefinierbares inne, was es auch schwer macht, sie irgendeiner Kategorie zuzuschreiben. Die Art und Weise wie Madame Humtata den Begriff von Popmusik für sich zu interpretieren weiß, ihn dehnt und wendet, zerstückelt und wieder zusammensetzt, lässt einfach nur staunen.

Die insgesamt zehn Stücke der an der Anton Bruckner Universität Linz in Jazz- und Popgesang ausgebildeten Künstlerin, stammen ausschließlich aus eigener Feder. Musikalisch gemeinsam mit dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Michael Hornek umgesetzt, entstehen Songs zwischen Pop, Jazz, Chanson und Avantgarde, die allesamt als kleine Kunstwerke für sich selbst stehen. Wiederholungen gibt es keine. Jeder der einzelnen Tracks steht alleine als kleines musik theatrales Kunstwerk für sich.

Das im ¾ Takt gehaltene und dem Album seinen Namen gebende „Fat Black Spider“ etwa, erhält trotz einer bestimmten rhythmischen Beschwingtheit, durch Christina Hinterkörners zwischen Engel- und Sirenenhaftigkeit pendelnden Gesang und den Einsatz schräg anmutender Soundspielereien einen Touch seltsam schräger Schönheit. Wunderbar verspielt erklingt das leichtfüßige „More Champagne“. Die vielleicht größte Nähe zum (Elektro-)Pop stellt der Song „Grualuv“ her. Richtig schwer, düster und bedrohlich wird es in „Addicted“.

„Fat Black Spider“ ist vielleicht kein Album, dass sich bereits vom ersten Moment an erschließt. Dafür wandelt Madame Humtata, die erst Anfang des Jahres vom Land Oberösterreich mit dem mit 7.000 Euro dotierten Anton Bruckner Kompositions-Stipendium ausgezeichnet worden ist, musikalisch einfach zu sehr neben den herkömmlichen Konventionen der Popmusik. Gibt man den Songs aber Zeit zum Entfalten, eröffnet sich dem/der HörerIn ein ungemein spannendes und berührendes Klangerlebnis. Eines, dass man in dieser Form nur selten zu hören bekommt. (mt)
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MADAME HUMTATA "Fat Black Spider" by monkey.music

Eine Frau in einem unschuldigen weissen Kleid, konterkariert von einem kleinen schwarzen Hut, die Augen geschlossen – ruhend, schlafend, tot? Wir wissen es nicht. An ihrem Körper sind dünne Fäden befestigt, die der Peripherie zu wahrnehmbarer, dichter und manifester werden – Drähte, die eine Marionette bewegen? Wir wissen es nicht. Das Szenario steht in einem deutlichen Kontrast zur unaufgeregt-erdigen Farbgebung des Bildes. Und zum humoresk beschwingten Namen der Künstlerin, die sich solchermassen in Szene setzt: Madame Humtata. Schlummert in ihr aber Bedrohlicheres, Bedrückendes, Übermächtiges? Eine schwarzes, pelziges Tier gar, eine „Fat Black Spider“? Wir wissen es nicht. Aber wir werden es erfahren.

Was wir wissen ist: Christine Hinterkörner, Jahrgang 1974, studierte Jazz- und Popgesang an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz mit dem Schwerpunkt Musik- und Medientechnologie. Sie komponiert und singt bei verschiedenen Musik-, Tanz- und Performance-Projekten, zuletzt in Barcelona. Und bringt nun unter dem besagten Pseudonym Madame Humtata ein exaltiertes, feminines, aufregendes Avantgarde/Pop-Album an den Start: "Fat Black Spider".

Live lassen drei Musiker, Video Art, Lichtdesign, Humtata Couture und Catwalk ein allumfassendes Sinnenspektakel erwarten. Ein Ereignis, das die gesamte Lebens- und Erfahrungswelt von der erfahrenen Künstlerin einschliesst. Und zur Ansage an die reale und irreale Welt da draussen wird: vergesst Spiderman, die Zukunft gehört dem dunklen Alter Ego von Madame Humtata. Oder der lichten Vision von Christine Hinterkörner.

Die permanente Verwandlung und Zurückverwandlung, dieses Hin- und Her, die ständige Häutung und Freilegung immer neuer, tiefer und tiefer liegender Persönlichkeitsschichten lässt sich gut im Video-Oeuvre der Künstlerin (siehe z.B. http://vimeo.com/11378788) nachempfinden. Gelegentlich fühlt man sich an Kafka erinnert, an Edgar Allan Poe oder an Horror-Filmklassiker wie „Tarantula“, „Formicula“ oder „The Fly“. Hinterkörners surrealistische Pop-Metaphorik ist aber, bei aller Deutlichkeit, weniger beängstigend und bedrohlich, eher neugierig machend und sensibilisierend für einen sehr offensiven, expliziten Zugang zu weiblichen Sichtweisen, Gefühlswelten und Denkmustern.

„Fat black spider / most disgusting I’ve ever seen / peacefully and quietly / creeping under my coverlet / forces me to feed her / with all my blood / with all my breath“... Die sexuelle Konnotation ist eventuell mehr Wunsch als Wirklichkeit (diese Frage geht uns, pardon!, herzlich wenig an), die Metaphorik aber ein intellektueller Strip sondergleichen, eine einzige Seelenschau, eine brutale (und dabei nie verletzende) Offenlegung des Innersten. Vom Traum zur Wirklichkeit. Und zurück. Die Songkollektion „Fat Black Spider“ dokumentiert so betrachtet einen grenzenlosen, introvertierten und dabei überschwänglichen Ego-Trip, der Björk, Róisín Murphy, Kate Bush, Laurie Anderson oder Soap&Skin – to name just a few – zu Schwestern im Geist erklärt. Eingespielt im Duo mit dem Multiinstrumentalisten und Produzenten Michael Hornek, hat Christine Hinterkörner alle Melodien und Text des Albums selbst geschrieben. Die Arrangements, die das Artifizielle, die Dramatik und Spieldosen-Zerbrechlichkeit herausstreichen, wurden im Frühjahr und Sommer im Studio in Aschach erarbeitet.

Anno 2011, in einem Jahr absehbarer Umbrüche („Everday is changing / nothing stays the same“), könnte dieses Album in die hiesige Musik-Historie eingehen als längst überfälliges postfeministisches Pop-Ereignis. „Fat Black Spider“. Die fette schwarze Spinne hockt vor der Tür. Und begehrt Einlass. Enter Madame Humtata. Mit Strickzeug, Unschuldsmiene, Netzstrümpfen, Pauken und Trompeten. Wollen wir nicht alle ein wenig gestreichelt werden? (monkey.music)

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MADAME HUMTATA "Fat Black Spider" by monkey.music

Una mujer en su vestido „blanco inocente“ combinado con un sombrero negro, los ojos cerrados – descansando, durmiendo, ¿muerta? No lo sabemos. A su cuerpo están sujetos finos hilos que, hacia la perifería, son más notorios, más densos y evidentes – ¿ hilos metálicos que mueven una marioneta? No lo sabemos. El escenario recrea un conjunto de colores terrosos, tranquilos, no exaltados, en contraste con nuestra excentrica protagonista: Madame Humtata. ¿Está oculta en ella algo amenazante, opresivo, superior? Un animal negro velludo, una ¿„Fat Black Spider“? No lo sabemos. ¡Pero lo descubriremos!

Lo que sabemos es: Christine Hinterkörner, nacida en 1974, estudió música jazz y pop en la universidad privada de Anton Bruckner en Linz especializándose en tecnología de la música y los medios. Compone y canta en proyectos de música, baile y performance. Sus últimos proyectos fueron realizados en Barcelona. Ahora publica bajo el pseudónimo Madame Humtata un álbum exaltado, femenino, excitante, vanguardista, pop titulado „Fat Black Spider“.

La actuación mezcla elementos de video, efectos de luz y puesta en escena que garantizan un espectáculo que exalta todos los sentidos. Una obra que explica las experiencias vividas por la artista. El mensaje al mundo real e irreal es: olvidaos de Spiderman, el futuro obedece al álter ego de Madame Humtata, la visión luminosa de Christine Hinterkörner.

La transformación y la retirada de la transformación permanente de la personalidad se puede sentir en la obra del artista (mira p.ej. http://vimeo.com/11378788). De vez en cuando se piensa en Kafka, en Edgar Allan Poe o en películas clásicas como „Tarantula“, „Formicula“ o „The Fly“. Pero las metáforas surrealistas de Hinterkörner son menos alarmantes y exaltantes, más bien despiertan la curiosidad y sensibilizan para un acceso explícito al punto de vista, el mundo emocional y el modo de pensar de las mujeres.

„Fat black spider / most disgusting I`ve ever seen / peacefully and quietly / creeping under my coverlet / forces me to feed her / with all my blood / with all my breath“ … La connotación sexual es posiblement más deseo que realidad, pero las metáforas son un „striptease“ intelectual sin igual, una ostentación del alma, una revelación de lo más íntimo. Del sueño a la realidad y viceversa. „Fat Black Spider“ documenta, mirándolo bien, un egocentrismo ilimitado, introvertido y exuberante que erige a Björk, Roisin Murphy, Kate Bush, Laurie Anderson o Soap&Skin – por nombrar unos ejemplos – como hermanas de pensamiento. Christine Hinterkörner ha compuesto y escrito todas las melodias y todos los textos del álbum. Ha grabado la música en cooperación con el multiinstrumentalista y productor Michael Hornek. El arreglo que realza lo artificial, el dramatismo y la delicadeza „de caja de música“ fue elaborado durante la primavera y el verano del 2010 en el estudio „Aschach“.

En el año 2011, un año con cambios previsibles („Everyday is changing / nothing stays the same“) este álbum podría pasar a la historia de música local como un acontecimiento de pop post-feminista „Fat Black Spider“. La araña negra y gorda se planta delante de la puerta y busca su sitio dentro de las grandes obras. Entra Madame Humtata. Con cara de inocente, medias de malla, timbales y trompetas. Porque todos queremos un poco de cariño.

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